Der Mädchen Wald

*werbung*

Der Mädchen Wald von Sam Lloyd war mein letztes Buch das ich gelesen habe. Trotz Zeit zum lesen habe ich mit diesem Buch mehr Zeit verbracht als mit dem Buch davor. Und es lag nicht nur an den knapp 430 Seiten.

Aber vom Anfang...

Elissa ist 13 Jahre alt und wird vor der Halle in dem sie an einem Schachturnier teilnehmen sollte entführt.

Gefangen gehalten wird sie anschließend in einem Keller, angekettet, in dem sie nur mit dem nötigsten versorgt wird. Ein Albtraum beginnt... Doch neben ihrem vermeintlichen Entführer kommt auch ein Junge Namens Elijah zu ihr, er müsste in ihrem Alter sein wenn sie sich nicht irrte. Schafft sie es ihn auf seine Seite zu ziehen? Hilft er ihr sogar? Diese Hoffnung zerschlägt sich ziemlich schnell und sie muss sich fragen ob nicht er derjenige ist vor dem sie sich fürchten müss.

 

Man fiebert mit Elissa, jedoch ist eher Elijah und sein Verhalten die Hauptperson dieser Story. Sobald er die Erzählstimme übernimmt wird es tricky, man weiß wirklich nie was kommt. Kennt ihr das, man denkt man weiß genau wie es weiter geht und mit einem male nimmt es eine komplett neue Wendung und ihr sitzt mit offenem Mund vor dem Buch? Nicht weil es unbedingt spannend ist, einfach weil ihr denkt... what? Manchmal ist es ziemlich unstrukturiert und ziemlich wild bzw wirr formuliert. (Dies passt jedoch zu Elijah und seinem Charakter)

 

Es gibt 3 Hauptcharaktere in der Story, Elijah, Elissa und die Ermittlerin. Mir hätte es gereicht sich auf die Geschichten von Elijah und Elissa zu beschränken, die Privatstorys der Ermittlerin waren mit ein touch zuviel, es zog sich teilweise wie Kaugummi.

Bis ungefähr zur Hälfte bin ich gut mit lesen vorangekommen, es hat Spaß gemacht, aber dann war irgendwie die Luft raus und ich musste mich teilweise motivieren weiter zu lesen.

 

Nichts desto trotz bin ich froh den Rest der Geschichte zu kennen und ich bin überzeugt der ein oder andere ist von der Story geflasht.    

 

 

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© Katharina Galic